Neuigkeiten / Blog / FAQ

Auf dieser Seite veröffentlichen wir interessante Fragen, die an uns gestellt werden, 
Neuigkeiten, Infos aus unserer Praxis und dem Alltag, Medizin und Politik. 

Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Fragen, Kommentaren und Erfahrungen zu beteiligen!   

 

 

 

30. Septemberr 2018

Nachdem ich jetzt monatelang nur telemedizinisch tätig war und mir gleichzeitig alle interessanten Optionen in der gesamten Schweiz angeschaut habe, habe ich mich für die entschieden, die meiner Erfahrung und meiner Vorstellung, wie ich meine Patienten wieder optimal versogen kann, entspricht: Das therapeutikum Raffael in Kreuzlingen, in dem mein Kollege Roland Koller schon seit Jahren seine Praxis betreibt. Die Räume sind schön und grosszügig, das Ambiente stimmt und es gibt Möglichkeiten, die Praxis und das Therapeutikum jee nach Nachfrage auszubauen. Es gibt dort auch eine kleine Privatapotheke, in der ich auch diejenigen meiner oft verschriebenen Mittel zur sofortigen Mitnahme vorrätig halten kann, deren Bestellung ansonsten bisweilen kompliziert sein kann. 

 

 

1. Februar 2018

Meine Versuche, ein neues Ärztezentrum mit dem bisherigen Team in den alten Räumen des Ärztezentrums Mutschellen zu eröffnen, 
sind gescheitert. 

Im Aargau herrscht die Unwägbarkeit für Ärztezentren, künftig noch ausreichend Ärzte rekrutieren zu können. 
Denn sie sind dringend auf ausländische Kollegen angewiesen; 
die dürfen aber nicht mehr direkt aus anderen Ländern angeheuert werden, 
sondern müssen vorher schon mindestens drei Jahre lang in der Schweiz gearbeitet haben. 
Diese Politik macht es aargauischen Ärztezentren fast unmöglich, zukünftig zu planen. 
Mir scheint sie, angesichts des drängenden Ärztemangels im Aargau, mit Verlaub, patientenschädigend. 

Unsere Kollegen ließen sich nicht ausreichend koordinieren. 
Mit den Vermietern kam keine wirtschaftlich für uns sicher tragfähige Übergangslösung bis zum Abschluss der Insolvenz zustande. 
Das Konkursamt hat angekündigt, dass es das Praxisinventar wochenlang unter Verschluss halten werden wird. 

Schließlich kommen wir nicht juristisch geschützt an die Patientenakten. 
Die waren bisher von der Ärztezentrum Mutschellen AG verwaltet.  
Technisch können sie nicht getrennt für jeden Arzt einzeln ausgelesen werden.
Wer die Patientendaten verwalten, bearbeiten oder ausdrucken will, muss das mit der Gesamt-Datei 
mit den Daten aller Patienten tun. 
Wer sollte das sein? 

Das Département für Gesundheit und Soziales und der aargauer Kantonsarzt, als übergeordnete Instanzen, 
müssen eigentlich eine geeignete Regelung treffen, 
die die Versorgung und das Wohl der Patienten allen anderen Gesichtspunkten voranstellt. 
Die könnte entweder so aussehen, dass sie die Verwaltung der gesamten Patientendatei in die eigene Obhut nehmen. 

Oder, pragmatischer, könnten sie einen oder mehrere Ärzte des geschlossenen Ärztezentrums offiziell beauftragen, 
die Patientendatei zu verwalten. 
Denn ohne diesen offiziellen Auftrag ist es keinem einzelnen Arzt zuzumuten, sich in die rechtliche Grauzone zu begeben, 
sich der Datei mit den gesamten Patientendaten zu bemächtigen. 
Denn damit begäbe er sich in die Gefahr, dass ihm im Nachhinein vorgeworfen werden könnte, 
er habe sich auch fremde Patientendaten angeeignet; 
Patientendaten sind schließlich das Kapital einer Praxis. Womöglich würde das noch Schadensersatzklagen nach sich ziehen. 

Statt aber diese Verantwortung zu ergreifen, haben das Département für Gesundheit und Soziales und der aargauer Kantonsarzt
diese von sich gewiesen und versuchen nun, sie, unter Androhung von disziplinarrechtlichen Maßnahmen, 
alleine den ehemals im Ärztezentrum angestellte Ärzten zu übertragen. 

In dieser unangenehmen Situation haben einige von uns Ärzten sich schon nach anderen Kantonen hin orientiert 
wo sie willkommener sind. 

Mir persönlich tut die bürokratiebedingte Trennung von meinen Patienten sehr leid. 
Das einzig Beruhigende ist: Die Schweiz ist demokratisch regiert - auch im Aargau. 
Hier sind die Zustände direkt vom Volk verantwortet. Wer die so tatlos toleriert, hat zugestimmt. 

 

 

21. Juni 2016 

!!! Achtung - Achtung!!! 

Ich bedaure, dass der Betrieb der heidelberger Praxis aus Gründen der Unwirtschaftlichkeit leider eingestellt werden muss. 

Eine ganzheitliche, ganz auf die Patienten ausgerichtete gesundheitliche Versorgung von Patienten ist mit dem zunehmenden Diktat der Pharmaindustrie, das inzwischen Politik, Forschung, Krankenkassen und Führungen der Verbände von Ärtzen, also eigentlich unser gesamtes deutsches und europäisches Gesundheitssystem prägt, zumindest in einer Praxis wie der meinigen, nicht mehr vereinbar. 

Falls Sie das als Verlust wahrnehmen und ebenso schade finden wie ich, ermutige ich Sie, für die Zukunft Ihr Wahl- und Konsumverhalten zu überdenken und sich gesellschaftlich entsprechend zu engagieren, um qualitativ hochwertige Angebote Ihrer Umgebung besser zu ermöglichen! 

Diagnosen, Therapien, Beratungen und Sprechstunden werden nur noch bis einschließlich Montag, den 11.7.2016 in Heidelberg stattfinden können. 

Fortgesetzt werden diese in meiner schweizer Praxis im 

ÄRZTEZENTRUM MUTSCHELLEN 
ALTE BREMBRTENSTR. 2, CH-8965 BERIKON 
TELEFON +41 56 - 648 70 20 

Dort können ab sofort Termine vereinbart werden. 

 

 

 

30. Mai 2016 

Am Samstag habe ich wieder einmal Arzneimittel hergestellt in unserem Partnerlabor in Heilbronn. Dies mache ich seit einigen Jahren, da im Zuge gesetzlichen Veränderungen der Bedingungen für Arzneimittelherstellungen viele Pharmazeutika nicht mehr oder viel zu teuer auf dem Markt erhältlich sind, da für deren Zulassungen und Nachzulassungen so hohe Auflagen zu erfüllen sind, dass sie nur noch von großen Pharmaunternehmen mit entsprechendem Umsatz geleistet werden können. Viele kleinere Hersteller vor allem von naturheilkundlichen Produkten haben ihre Produktion in den letzten Jahren eingestellt. Das hat natürlich dramatische Auswirkungen auf das naturheilkundliche Angebot in Europa. Wir versuchen wenigstens nach unseren Möglichkeiten zu deren Erhaltung beizutragen, indem wir wenigstens einige der Produkte, die wir in unserer Praxis selbst anwenden, selbst herstellen. Dazu gehören vor allem EDTA (Ethylen-Diamin-Tetraessigsäure), wie wir sie für die Chelat-Therapie verwenden. Auch Phosphatidylcholin, das bis vor Kurzem noch als Lipostabil® im Apothekenhandel war und bei uns vor allem intravenös zur Reinigung der Blutgefäße von fettigen Ablagerungen verabreicht wird. Und Vitamin C, für das wir einen hohen Qualitätsanspruch haben, weil es routinemäßig und in hohen Dosierungen bei den Nach-Infusionen zur Chelattherapie und vor allem bei der Tumortherapie beitragen soll, schädliche freie Radikale zu binden, Wachstum von bösartigen Zellen zu verhindern und die Immunkompetenz zu steigern. Auch Frischzellextrakte aus Organen, die einen enormen Impuls auf die für die jeweiligen Heil- und Wachstumskräfte einzelner Organe, oder, wie bei unserer Thymustherapie und der der Serieninjektion von Mil-Leber-Extrakten des Immunsystems ausüben können, stellen wir mangels Verfügbarkeit auf dem Markt für unsere Zwecke selbst her. 

  

 

24. Mai 2016 

Eine unserer Brustkrebs-Patientinnen, die selbst Ärztin ist fragte uns: 

[...] Während meiner Chemotherapie mit Paclitaxel sind mir zunächst die Haare ausgefallen und die Nägel haben sich verändert. Ich habe den Eindruck, dass Ihre Milz-Leber-Spritzen beigetragen haben, dass meine Haare und Nägel schon während der Therapie wieder zu wachsen anfingen und es mit deutlich besser ging - kann das sein? 


Antwort.:  

Das von Ihnen angesprochene Milz/Leber Ultrafiltrat ist ein Organpräparat, das wir nach §13 Abs. 2b AMG selbst herstellen. Solche Organopeptide werden in der Erfahrungsheilkunde schon seit Jahrzehnten unter anderem bei Tumorpatienten auch zum Zellschutz bei Chemotherapie eingesetzt. Studien weisen darauf hin, dass sie zum Beispiel die Hämotoxizität, also die Zerstörung von Blutzellen durch Chemotherapien herabsetzen können. Wegen entsprechender Erfahrungen setzen wir die Milz-Leber Injektionen in unserer Praxis ein. Organpräparate impulsieren aus anthroposophisch-medizinischer Sicht allgemein Wachstum, Heilung und Funktion körpereigener Organe. Deshalb kann es schon sein, dass Ihre Haare und Nägel nach beginn der Injektionsserie mit Milz-Leber-Peptiden wieder gewachsen sind und Sie sich wohler gefühlt haben. Ihre gute Erfahrung freut uns natürlich! 

 

 

16. Mai 2016 

Ein Arztkollege fragt per e-Mail: 

[...] kann man eine Amalgam Ausleitung auch machen, wenn noch Amalgam Füllungen da sind, oder nicht? [...]

Antwort: Vor einer Ausleitung von giftigem Quecksilber aus dem Körper durch Chelat-Therapie müssen noch vorhandene Amalgam-Plomben entfernt werden, denn sie geben Quecksilber permanent in den Körper ab. 
Also: Ein Zahnarzt-Termin sollte mit uns so abgestimmt werden, dass der Patient am Tag der Ausbohrung der Amalgamfüllung direkt danach zu uns in die Praxis kommen kann, um gleich eine Infusion zu erhalten, die Quecksilber binden kann. Der Zahnarzt sollte unbedingt mit geeigneten Schutzmaßnahmen wie Kofferdamm und Absaugung arbeiten. Denn während der Ausbohrung von Amalgam wird dieses fein zerstäubt und kann dabei besonders viel Quecksilber in den Mund und die Atemluft abgeben. Selbst wenn noch so gründlich gearbeitet wird, ist davon auszugehen, dass immer noch so viel Quecksilber in den Körper des Patienten gelangt, dass die Sanierung einer Amalgam-Füllung grundsätzlich eine große Belastung von giftigem Quecksilber bedeuten kann; um diese zu vermeiden, bieten wir die Chelat-Infusion direkt im Anschluss an die zahnärztliche Behandlung an, damit im Kreislauf zirkulierendes Quecksilber ausgeleitet wird, bevor es sich im Gewebe ablagern kann. Nicht nur Patienten sondern auch Zahnarztkollegen empfehlen wir eine regelmäßige Chelat-Therapie, denn erfahrungsgemäß haben sie besonders oft eine Quecksilber-Belastung über der Norm. Nach dieser ersten Infusion kann Quecksilber - zwar langsamer als mit Infusionen, aber dennoch zuverlässig, mit DMSA-Kapseln ausgeleitet werden. Viel Erfolg! 

 

 

8. Mai 2016 

Eine Patientin und biologische Wissenschaftlerin an der Universität Heidelberg fragt: 

[...] Sind Ihre selbst hergestellten Arzneien sicher? [...] 


Unser Partnerlabor für die Arzneimittelherstellung ist ausgestattet nach den für Arzneimittelhersteller zur Qualitätssicherung geltenden Richtlinien der "Good Manufacturing Practice" (GMP). Unsere Arzneimittel stellen wir in bester Qualität nach den strengen Vorgaben des Arzneimittelgesetzes selbst her. An die dabei verwendeten Wirkstoffe stellen wir allerhöchste Anforderungen  an  Sicherheit und  Qualität gestellt. Alle Rohstoffe werden nach arzneimittelrechtlichen Bestimmungen geprüft, auf Verunreinigungen wie Schwermetalle und Inhaltsstoffe sowie Sterilität und Pyrogenität hin analysiert und erst dann verarbeitet. Die selbst hergestellten Arzneimittel unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle im Labor und durch unabhängige Prüfinstitute. Unsere selbst hergestellten Produkte werden laufend analysiert und kontrolliert. Sie entsprechen den USP Referenzen (U.S. Pharmacopeial Standard). Nur einwandfreier, umweltbiologisch unbelasteter Rohstoff, der unseren hohen Anforderungen und denen des Arzneimittelgesetzes erfüllt, wird verarbeitet. Nur dadurch können wir dieses hohe Niveau halten und uns stetig verbessern. 

 

 

2. Mai 2016 

Eine Patientin, fragte uns: 
Guten Tag. Behandeln Sie in der Praxis auf Homöopathie auch Seelische und Psychische Diagnosen?? Besten Dank 

Antwort: Ja selbstverständlich behandeln wir auch seelische, psychische Erkrankungen homöopathisch. Das gehört zu unserem Praxis-Alltag. 

25. April 2016

 

Ein Professor schrieb uns über das Kontaktformular unserer Website: 

"...Nach meiner sehr erfolgreichen Chelat-Therapie meine Frage: Könnte diese Therapie auch meiner Frau helfen, nach einer Chemotherapie ihren Körper zu entgiften? Und wie sähe dann die Therapie aus?" 

Antwort: 

Die Chelattherapie ist grundsätzlich sinnvoll, wenn der menschliche Organismus vor besonderen Entgiftungs-Herausforderung steht, so auch nach Chemotherapien. Denn die Ausscheidungssysteme sind meistens primär durch Metall-Einlagerungen überlastet, so dass der Körper sich dann auch auch anderer Substanzen schwerer entledigen kann. Und genau solche schädlichen Metalle vermag die Chelattherapie auszuscheiden. 

Wenn Sie von Chemotherapie schreiben, vermute ich eine Krebsbehandlung. Krebs kann auch durch verschiedene Metalle begünstigt oder sogar verursacht werden. Hier würde ich ohnehin eine Diagnostik auf derartige Belastungen empfehlen. Auch diese kann in unserer Praxis durchgeführt werden. Und so sähe dann die Therapie aus


 

15. April 2016 

Bei einem Patienten mit Potenz-Störungen haben wir zunächst unsere "ganz normalen" Routine-Untersuchungen durchgeführt und dabei Belastungen mit Schwermetallen sowie teilweise sehr starke Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten entdeckt. Das ist ein typisches Bild - und entsprechend haben wir dazu geraten und angeleitet, den Organismus davon zu befreien. Gleichzeitig konnten wir dem Patienten mit einigen praktischen Tips wie regelmäßige Unterkühlung der Hoden (zum Beispiel unter der täglichen Dusche), Übungen und Rhythmen wertvolle Impulse geben. Für die psychische Seite und die Entwicklung einer adäquaten Grundhaltung gegenüber der Sexualität bieten wir ein entsprechendes individuelles Coaching an. Eine gesunde Sexualität ist ein wichtiges Thema, für deren angemessene Entwicklung und Pflege - im Gegensatz zu einigen östlichen Kulturen - Männer wie Frauen bei uns oft zu sehr alleine gelassen werden. 

 

 

6. April 2016

Wissenschaftler und Ärzte bestätigen, dass wir inzwischen längst nicht mehr die einzigen sind, die gute Erfahrung damit gesammelt haben, Ganzkörper-Hyperthermie bei der durch Zecken übertragenen Behandlung einzusetzen. Die Ansätze sind unterschiedlich: Hyperthermie als Begleitung der normalen Antibiotika-Therapie, reduzierte Antibiose als Begleitung zur Ganzkörper-Hyperthermie, Hyperthermie alleine, High-Range Hyperthermie (also Ganzkörper-Hyperthermie, die unter Beruhigungsmedikamenten oder Narkose in Temperaturen oberhalb 41°C führt) oder moderate Hyperthermie in einem Temperaturbereich bis etwa 40°C. Wir führen in unserer Praxis die moderate Ganzkörper-Hyperthermie unter anderem zur Borreliose-Therapie gewöhnlich ohne Narkose und Beruhigungsmittel und - nach gründlicher Erörterung und Beratung mit unseren Patienten - mit und ohne Antibiotika durch. 

 

 

29. Februar 2016 

Anrage eines Patienten: 

"Guten Tag, wegen einer Hüftprothese habe ich eine ausgeprägte Metallose, (Cobalt-Chrom), bin fast gestorben. Nach Wechsel und Chelattherapie (Beginn) habe ich große Probleme bei der Nährstoffzuführung, ich vertrage fast nichts. Wenn Sie Erfahrung haben mit der multiplen Unverträglichkeit (besonders B Vit. u D) würde ich gerne zu ihnen kommen."

 

Antwort: 

Guten Tag... - es tut mir leid, von Ihren Schwierigkeiten zu lesen. Allerdings sind sie nicht selten. Um solch eine Situation in den Griff zu bekommen, ist ein gut koordiniertes Vorgehen erforderlich. Dazu gehört zunächst eine gründliche klassische Untersuchung Ihres Körpers und seiner Flüssigkeiten, eine verlässliche Analyse der noch vorhandenen Metall-Belastungen und vollständige Ausleitung derselben mit anschließender Nachkontrolle, die Substitution aller verlorengegangenen Spurenelemente und nicht mehr ausreichend vorhandener Vitamine und Amminosäuren, eine gründliche DarmsanierungAnalyse der Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sowie entsprechende Diät, eine Modulierung des Immunsystems und schließlich Balancierung der vielleicht im Rahmen der verschiedenen Maßnahmen entgleisten Hormone. Auf dem Boden dieser Vorbereitungen kann dann die eigentlich spezifische Therapie erfolgreich stattfinden, sofern diese dann überhaupt noch notwendig und sinnvoll ist. 

Mit derartigen ärztlichen Begleitungen von Patienten, die gleiche oder ähnliche Symptome wie Sie haben, habe ich seit etwa 20 Jahren Erfahrung sammeln können. Auch Ihnen biete ich gerne meine Hilfe an, wenn Sie das wünschen. Für weitere Fragen und die Absprache von Terminen rufen Sie bitte gerne an. Mich persönlich erreichen Sie am besten täglich zwischen 18:30 und 19:00. 

 

 

22. Februar 2016 

Ein Patient fragt uns über das Kontaktformular dieser Homepage: 

[...] Wissen Sie, ob man nach monatelanger Einnahme von Neuroleptika und wenn man Sie schließlich erfolgreich absetzt , noch Nachwirkungen und Einschränkungen hat und ob man best. Stoffe nehmen sollte, so dass der Körper und das Gehirn davon befreit und wieder voll Leistungsfähig sind? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Expertenmeinung. [...]  

 

Antwort: 

Neben ihren erwünschten atipsychotischen, beruhigenden und angstlösenden Wirkungen können Neuroleptika tatsächlich nicht nur akute, sondern auch langfristige Auswirkungen auf das Bewegungssystem, sogenannte Spätdyskinesien, haben. Auch können sie das Gehirn schädigen. Und als zentral wirkende Medikamente beeinflussen sie im Allgemeinen auch mehr oder weniger nachhaltig die natürliche Selbstregulation des Organismus. 

Es verschiedene Möglichkeiten, solchen Schäden entgegenzuwirken. Sie haben meistens mit Übung der verlorenen Fähigkeiten zu tun. So seien zunächst Sport und Bewegung erwähnt, weil Sie das selbst betreiben können. Auch das Gehirn und seine Strukturen lassen sich durch Training oft wieder reaktivieren: Verfolgen Sie aktiv Ihre Interessen, beteiligen Sie sich an Gesprächen, beschäftigen Sie sich mit anspruchsvoller Kultur, lesen Sie.

Ein kleiner Tipp ist auch folgende Rückschau-Übung: Stellen Sie sich jeden Abend Ihren Tag vor und spulen Sie ihn gedanklich möglichst detailgetreu wie einen schnell rückwärts laufenden Film bis zum Morgen ab. Machen Sie das an jedem Wochenende auch mit Ihrer Woche und an Sylvester mit dem ganzen Jahr - und von Zeit zu Zeit ruhig auch mal mit dem ganzen Leben: Mit einiger Übung werden Sie immer weniger Lücken und Filmrisse haben. 

Therapeutische Hilfe erhalten Sie durch Physiotherapie und sehr differenziert auch durch Heileurythmie. Verschiedene Ausleitungsverfahren helfen Ihnen, den Körper von zwischenzeitlich entstandene Einlagerungen giftiger Substanzen zu reinigen. Organpräparate können helfen, die Nervenschädigungen im Gehirn zu reparieren. Und einer der stärksten Impulse für die Selbstregulation ist die Ganzkörper-Hyperthermie, vor allem wenn Sie seit Ihrer Medikamenteneinnahme kein Fieber mehr hatten. 

 

 

12. Februar 2016

 

Ein Professor schrieb uns über das Kontaktformular unserer Website: 

"...Nach meiner sehr erfolgreichen Chelat-Therapie meine Frage: Könnte diese Therapie auch meiner Frau helfen, nach einer Chemotherapie ihren Körper zu entgiften? Und wie sähe dann die Therapie aus?" 

Antwort: 

Die Chelattherapie ist grundsätzlich sinnvoll, wenn der menschliche Organismus vor besonderen Entgiftungs-Herausforderung steht, so auch nach Chemotherapien. Denn die Ausscheidungssysteme sind meistens primär durch Metall-Einlagerungen überlastet, so dass der Körper sich dann auch auch anderer Substanzen schwerer entledigen kann. Und genau solche schädlichen Metalle vermag die Chelattherapie auszuscheiden. 

Wenn Sie von Chemotherapie schreiben, vermute ich eine Krebsbehandlung. Krebs kann auch durch verschiedene Metalle begünstigt oder sogar verursacht werden. Hier würde ich ohnehin eine Diagnostik auf derartige Belastungen empfehlen. Auch diese kann in unserer Praxis durchgeführt werden. Und so sähe dann die Therapie aus


 

4. Februar 2016

Wissenschaftler und Ärzte bestätigen, dass wir inzwischen längst nicht mehr die einzigen sind, die gute Erfahrung damit gesammelt haben, Ganzkörper-Hyperthermie bei der durch Zecken übertragenen Behandlung einzusetzen. Die Ansätze sind unterschiedlich: Hyperthermie als Begleitung der normalen Antibiotika-Therapie, reduzierte Antibiose als Begleitung zur Ganzkörper-Hyperthermie, Hyperthermie alleine, High-Range Hyperthermie (also Ganzkörper-Hyperthermie, die unter Beruhigungsmedikamenten oder Narkose in Temperaturen oberhalb 41°C führt) oder moderate Hyperthermie in einem Temperaturbereich bis etwa 40°C. Wir führen in unserer Praxis die moderate Ganzkörper-Hyperthermie unter anderem zur Borreliose-Therapie gewöhnlich ohne Narkose und Beruhigungsmittel und - nach gründlicher Erörterung und Beratung mit unseren Patienten - mit und ohne Antibiotika durch. 

 

 

 

 

 

Dr. Engesser aus Heidelberg behandelt in seiner Privat-Praxis in Wieblingen Patiententen nach einem ganzheitlichen Behandlungsansatz der Allgemeinmedizin, anthroposophische Medizin und Naturheilpraxis verbindet. Seine Therapie-Angebot umfasst u. a.: Homöopathie, Alternativmedizin, Akupunktur, Hyperthermie, Neuraltherapie, Diätik, Entgiftung und Immuntherapien.

 

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