Hyperthermie in Heidelberg

Was bedeutet Hyperthermie, respektive Hyperthermie-Behandlung?

Per Definition bedeutet der Begriff Hyperthermie, aus dem griechischen abgeleitet, Übererwärmung („hyper“ steht für zu viel und „Thermie“ beschreibt den Zusammenhang mit Wärme). Bei einer Hyperthermie-Behandlung wirdderKörper durch äußerliche Einwirkung sanft über seine natürliche Temperaturhinaus erwärmt, körpereigene Abwehrkräfte werden aktiviert und Heilungsprozesse angeregt

 

Auf natürliche Weise heilen - Hyperthermie-Therapie in der Alternativmedizin

Die heilende Wirkung des Fiebers war schon in der Antike bekannt. Fieber ist eine ganz natürliche Immunreaktion des Körpers, um sich gegen Entzündungen und Infektionskrankheiten zur Wehr zu setzen. Im Lauf der Jahrhunderte lernte die Medizin, Fieber als gezielte Krankheitstherapie einzusetzen und erschloss verschiedene Anwendungsgebiete. Als Antibiotika ihren Einzug in die Medizin erhielten und große Verbreitung fanden, gerietdiese wirkungsvolle Therapiemöglichkeit verstärkt in Vergessenheit.Angesichts ihrer herausragenden Heilwirkung und der ihr gegenüberstehenden Wirkungslosigkeit manch schulmedizinischer Behandlungen erlebt die Hyperthermie einen Wiederaufschwung.

Hyperthermie - wenn Medikamente nicht helfen

Gelegentlich spielt die Immunabwehr des Körpers verrückt und Menschen erleiden Krankheiten, deren genaue Ursachen z. T. noch unerforscht sind. Eine geeignete Therapie für derartige Erkrankungen zu finden, gestaltet sich meist schwierig und der Leidensweg der Betroffenen ist oft lang - es ist die Rede von:

  • Allergische Reaktionen wie Asthma bronchiale oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Chronische entzündliche Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Multiple Sklerose (MS)
  • Degenerative rheumatische Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke wie Rheuma, Arthrose oder Autoimmunerkrankungen, z. B. Lupus erythematodes (SLE)
  • Chronische Schmerzerkrankungen wie das Fibromyalgie-Syndrom (Weichteilrheuma)
  • Aber auch Erschöpfungszustände und Depressionen

In den genannten Fällen gibt es meist nicht DIE Therapie und Medikamente helfen zwar verschiedene Krankheitssymptome einzudämmen, bringen jedoch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Da Wärmebehandlungen eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem ausüben, bietet sich die Hyperthermie-Behandlung hier besonders an. Auch zur Prophylaxe kann Hyperthermie sozusagen vorbeugend eingesetzt werden.

Hyperthermie - als alternative Krebstherapie (zur therapeutischen Unterstützung)

Eine Wärmebehandlung regt den Körper zu einer stärkeren Durchblutung sowie zu einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems an. Durch die gezielte Erhöhung der Körpertemperatur werden nicht nur Giftstoffe aufgrund des Schwitzens ausgeschieden, die Wärme wirkt überdies als direktes Aktivierungs-Signal für unser körpereigenes Immunsystem: Krebszellen werden z. T. unmittelbar zerstört, während gleichzeitig Immunzellen (Killerzellen) aktiviert werden. Da diese Erkenntnisse wissenschaftlich belegt sind, kombinieren Ärzte der Ganzheitsmedizin onkologische Therapien (Chemotherapie oder Bestrahlung) zunehmend häufig mit einer Hyperthermie-Behandlung. Für viele Krebspatienten bedeutet eine kombinierte Behandlung verbesserten Heilungschancen bei bestimmten Tumorerkrankungen.

Die Einsatzgebiete der Hyperthermie zur unterstützenden Krebsbehandlung sind:

  • Darmkrebs (Rektumkarzinom)
  • Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), Vulvakarzinom und Vaginalkarzinom
  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Weichteilsarkom, Prostatakrebs
  • Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom)
  • Kopf-Tumore, Hals-Tumore, Hirntumore
  • Blasenkrebs (Blasenkarzinom)
  • Darmkrebs (Rektumkarzinom)
  • Bronchen-Krebs, bzw. Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
  • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Eine kombinierte Behandlung aus Krebstherapie und Hyperthermie verbessert nicht nur die Anspruchraten der Radiotherapie oder Chemotherapie, sondern führt insgesamt zu einem verbesserten Allgemeinbefinden der Krebspatienten. Eine gehobene Stimmung kann sich auch indirekt positiv auf den Heilungsprozess auswirken.

Welche Formen der Hyperthermie-Therapie gibt es?

Die Übererwärmungstherapie kann auf verschiedene Körperareale in unterschiedlicher Weise angewendet werden. Je nach Art der Behandlung lassen sich unterschiedliche Hyperthermie-Arten unterscheiden. Entscheidend für den Therapieerfolg ist, welche Temperatur für welchen Zeitraum auf welchen Körperbereich einwirkt. Je nach Krankheitsbild sollte daher eine patientenindividuelle Wärme-Therapiedurch den Naturheilpraktiker ausgewählt werden.

  • Lokalregionale Hyperthermie (Lokale (Oberflächen-) Hyperthermie
    Bei dicht unter der Haut liegenden Tumoren oder Metastasen (z. B. bei Brustkrebs)
  • Teilkörper-Hyperthermie (Regionale Hyperthermie)
    Bei tiefer im Körperinneren befindlichen Krebsarten (z. B. im Beckenbereich oder Bauchraum)
  • Ganzkörper-Hyperthermie
    Bei Metastasen, die bereits gestreut haben und Metastasen gebildet haben.

Wärme gegen Krebs und andere schwer heilbare Erkrankungen - Wie funktioniert das Hyperthermie-Verfahren?

Wie eine Behandlung im Detail verläuft, ist abhängig von der Erkrankung und der gewählten Behandlungsmethode. Grundsätzlich wird die Wärmebehandlung meist ambulant durchgeführt. Mithilfe elektromagnetischer Wellen, Ultraschall oder Infrarot Licht wird die Körpertemperatur sanft erhöht. In der Naturheilpraxis werden Temperaturen von bis zu 44° C angestrebt. Ab ca. 40° C gehen Ärzte von einem Strahlen sensibilisierenden Effekt aus, d. h., es kommt zu einer verstärkenden Wirkung der verabreichten Strahlendosis (bei Krebstherapien) und bei ca. 42,5°C ist die Temperatur ausreichend hoch, um Krebszellen abzutöten.

Im Verlauf der Behandlung wird die Körpertemperatur sukzessive erhöht - in etwa um 1° C pro halbe Stunde. Anschließend gilt es nach Erreichen der angestrebten „Endtemperatur“ diese möglichst lange aufrechtzuerhalten. I. d. R. wird die sogenannte Plateauphase für etwa 2 - 3 Stunden gehalten, bis die Körpertemperatur schließlich wieder langsam gesenkt wird.

Wann ist von einer Hyperthermie-Therapie abzuraten (Kontraindikationen)

Hyperthermie-Behandlungen sollten stets unter ärztlicher Aufsicht stattfinden und bei Vorliegen einer Krebserkrankung mit dem behandelnden Onkologen abgestimmt werden. Grundsätzlich sind Hyperthermie-Anwendungen jedoch als besonders nebenwirkungsarm einzustufen. Lediglich bei

  • Schwangerschaft
  • Herzinsuffizienz und anderen Herzerkrankungen
  • Aktuen Entzündungen
  • Thrombosen
  • Lungentuberkolose
  • Marcumareinnahme

sollte keine Hyperthermie-Behandlung stattfinden. Ihre Hyperthermie-Praxis gibt Ihnen bei Fragen detailliert Auskunft zu den Kontraindikationen einer Wärmebehandlung.

Ganzkörper-Hyperthermie bei Dr. Engesser in Heidelberg

Als erfahrener Arzt aus Heidelberg setzt Dr. med. Johannes Engesser in seiner Privatpraxis für Allgemeinmedizin, Anthroposophische Medizin und Naturheilverfahren in Wieblingen das Wärmebehandlungsverfahren der Ganzkörper-Hyperthermie ein.


Die Ganzkörper-Hyperthermie wendet er ambulant in seiner Arztpraxis in Heidelberg an bei:

  • nicht onkologischen Erkrankungen wie:
    • Borreliose
    • Allergien
    • Neurodermitis
    • Schuppenflechte
    • Rheuma
    • Fibromyalgie
    • Systemischem Lupus erythematodes (SLE)
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Multiple Sklerose (MS)
    • und anderen chronischen Krankheiten
    • zur Schmerzregulation
    • bei Depressionen
    • zur Prophylaxe und Stärkung des Immunsystems
    (als moderate Hyperthermie-Behandlung)
  • bei Krebserkrankungen wie:
    • Prostatakrebs
    • Kopf-Hals-Tumor
    • Hirntumor
    • Gebärumtterhalskrebs
    • Darmkrebs
    (als kombinierte Ganzkörper-Hyperthermie-Therapie)

Die Wärme-Therapie von Dr. Engesser in Heidelberg wendet sich sowohl an die Zielgruppe schwer erkrankter Krebspatienten als auch an Sportler und Berufstätige, die nach weniger schwerwiegenden Erkrankungen möglichst schnell wieder „Einsatzfähig“ sein möchten.

Die Naturheilpraxis von Dr. Engesser liegt im Stadtteil Wieblingen. Das unmittelbare Einzugsgebiet für die Ganzkörper-Hyperthermie-Behandlung umfasst die Stadteile Heidelbergs:

  • Altstadt
  • Bahnstadt
  • Bergheim
  • Boxberg
  • Emmertsgrund
  • Handschuhsheim
  • Kirchheim
  • Neuenheim
  • Pfaffengrund
  • Rohrbach
  • Südstadt
  • Schlierbach
  • Weststadt
  • Wieblingen
  • Ziegelhausen.


Selbstverständlich richtet sich die Ganzkörper-Hyperthermie-Therapie von Dr.Engesser auch an Patienten aus dem Rhein-Neckar-Raum und Umgebung:

Schwetzingen

Brühl

Ketsch

Oftersheim

Plankstadt

Hockenheim

Altlußheim

Neulußheim

Reilingen

Sandhausen

St. Ilgen

Leimen

Nussloch

Wiesloch

Walldorf

Malsch

Dielheim

Mühlhausen

Gaiberg

Bammental

Mauer

Meckesheim

Wiesenbach

Zuzenhausen

Sinsheim

Heidelberg

Neckargemünd

Eppelheim

Dossenheim

Hirschberg

Eberbach

Mannheim

Weinheim

Schönau

Heddesbach

Edingen-Neckarhausen

Ilvesheim

Ladenburg

Weinheim

Hemsbach

Heddesheim

Informieren Sie sich gerne ausführlich und individuell bei Dr. Engesser in Wieblingen über das Praxis-Angebot der Ganzkörper-Hyperthermie-Behandlung.

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