Regeneration mit plättchenreichem Plasma PRP

Aktivierung der Heilkräfte und Regenerationsvorgänge



Blut-Plättchen (Thrombozyten) enthalten Wachstumsfaktoren und Zytokine. Wenn diese, beispielsweise nach einer Verletzung, aktiviert werden, tragen Sie erheblich zur Heilung der Wunde und zur Regeneration des Gewebes bei. Diese Eigenschaft können wir uns therapeutisch zunutze machen, indem wir aus Patienteneigenem Blut plättchenreiches Plasma (PRP) gewinnen, dieses aktivieren und dann therapeutisch einsetzen: In Form einer Infusion kann PRP zur Ganzkörper-Regeneration beitragen. Als Injektion wird es angewendet zur Heilungsförderung von langsam heilenden Geweben wie Sehnen, Knochen und Bindegewebe. Davon können Sie insbesondere nach Sport-Verletzungen, bei Arthritis, bei schlecht heilenden Wunden und unvollständig verheilten Narben profitieren. Auch nach Zahnextraktion kann es zur Heilungsbeschleunigung beitragen. Und schließlich ist es eine der natürlichsten Schönheitstherapien: Wir injizieren es zur Faltenunterspritzung, Verjüngung der Haut, Aufhellung von dunklen Augenringen, Behandlung von Schwangerschafts-Streifen und Akne und zur Förderung des Haarwuchses. Da wir dabei schlicht Ihr körpereigenes Plasma zur Anwendung bringen, sind anhaltende unerwünschte Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen.

 

Die Methode:

Zur Gewinnung des plättchenreichen Plasmas (PRP) entnehmen wir 10 bis 200 ml Blut aus Ihrer Vene und Zentrifugieren es. Das Plasma, das dann keine roten Blutkörperchen mehr enthält, besteht nun vorwiegend aus Wasser, Elektrolyten, Eiweißen und Blutplättchen (Thrombozyten). Wir aktivieren es rein mechanisch, also ohne chemische Zusätze oder Temperatureinflüsse und damit relativ kostengünstig direkt vor Ort mithilfe eines Foamakers: Das ist ein Adapter zwischen zwei Spritzen, der im Verbindungskanal ein Kreuz aus Scharfen Klingen enthält. Wenn wir das Plasma mit hohem Druck zwischen den beiden Spritzen hin- und her pumpen, löst die Blutplättchen auf und setzt verschiedene Botenstoffe frei: Platelet Derived Groth Factors PDGF-A, PDGF-B, PDGF-C und PDGF-D, die Transforming Groth Factors TGF-α und TGF-β, den epidermalen Wachstumsfaktor EDF, Insulin-Like Growth Factors IGF und den Platelet-Derived Angiogenesis Factor. Diese ganze Vorbereitung dauert maximal 20 Minuten. Die Applikation erfolgt, je nach Einstichort, teilweise mit ultradünnen Spezialkanülen, so dass auch schmerzempfindliche Patienten nicht sehr leiden müssen. Die Injektionen sollen eine Freisetzung von Fibroblasten bewirken und damit Bindegewebszellen anregen, Kollagen und Elastin zu produzieren. Durch eine vermehrte Hyaluronsäure-Bildung kann mehr Wasser gebunden und Feuchtigkeitt gespeichert werden. Angelockte mesenchymale Stammzellen aktivieren eine natürliche Gewebe-Regeneration. Der Erfolg der PRP-Therapie ist inzwischen tausendfach in Studien belegt. 


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